Anmeldung zu den Deutschkursen im Herbst 2014

Unsere neuen Deutschkurse starten im September und Oktober 2014. Die Voranmeldung zu den Kursen ist am 25. , 26. und 27. August 2014 möglich. Bei dieser Voranmeldung vereinbaren wir einen Einstufungstermin. Leider haben wir nur sehr wenige Plätze.

Daher können wir keinen Platz im Deutschkurs garantieren!


Betriebsurlaub

Vom 4. - 18. August 2014 haben wir wegen Betriebsurlaub geschlossen.

Bildungsangebot für den Sommer

ab 14. Juli 2014

Deutschkurs 7 plus Schreibtraining Teil 2: Montag und Donnerstag 08.30 - 10.10 Uhr
Freies Lernen plus Schreibtraining: Montag 14.00 - 16.00 Uhr
Konversationsgruppe/Gruppenberatung: Dienstag 14.00 - 16.00 Uhr
Freies Lernen (A1, A2, B1): Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr



Stellungnahme des Integrationsforums Tirol zu den Bettelverboten

Frauen aus allen Ländern ist Teil des Integrationsforums Tirol. Da die diskutierten Bettelverbote auch im Besonderen Menschen mit Migrationsgeschichte betreffen, verfasste das Integrationsforum Tirol eine Stellungnahme dazu.

Stellungnahme des Tiroler Integrationsforums


Artikel in der Tiroler Tageszeitung


In der Tiroler Tageszeitung vom 19.04.2014 ist folgender Artikel über Frauen aus allen Ländern erschienen:


ElternWissen

ElternbegleiterInnen helfen Eltern bei Fragen rund um die Schule

Noch bis Ende April 2014 bieten ausgebildete ElternbegleiterInnen Info-Treffs für Eltern und Erziehungsberechtigte in Tirol an. Dabei können sich Eltern in gemütlichen Rahmen über Fragen zur Einschulung, zum Schulsystem, finanziellen Zuschüssen und generell zum Alltag mit Schulkindern informieren und austauschen. Die sogenannten "Bildungspartys" finden meist zuhause bei den TeilnehmerInnen statt, können aber auch in öffentlichen Räumen wie zum Beispiel in einem Verein oder Cafe stattfinden. Oft laden interessierte Eltern noch Bekannte und Nachbarn ein, um gemeinsam an einer Bildungsparty teilzunehmen. In ungezwungener Atmosphäre werden Themen besprochen, die die Eltern interessieren. Die meist gewünschten Themen sind das österreichische Schulsystem im weitesten Sinn, Erziehung und Schulreife.

Bisher haben bereits über 250 TeilnehmerInnen an Bildungspartys tirolweit teilgenommen.

Wenn Sie Interesse haben, sich weiter zu informieren oder sich gleich für eine Bildungsparty anmelden wollen, dann melden Sie sich bitte bei Lisa Nussmüller unter lisa.nussmueller@zemit.at oder telefonisch unter: 0660 7746577.



Zonta Club Innsbruck 1

Zonta Club Innsbruck 1 unterstützt "Frauen aus allen Ländern"


Der Zonta Club Innsbruck 1 überreichte uns am 2. April 2014 einen Scheck in Höhe von 3.000 EURO, um die Aktivitäten unserer Einrichtung zu fördern. Wir möchten uns ganz herzlich für die Spende bedanken!


Weltfrauentag 2014

Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags setzten das Archfem (Interdisziplinäres Archiv für feministische Dokumentation) und feministische Initiativen Innsbrucks gemeinsam mit der Stadt Innsbruck Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im Rahmen der Tiroler FrauenLesbenVernetzung waren Frauen aus allen Ländern aktiver Teil der Aktionen. Im Mittelpunkt stand ein mobiles, buntes Denkmal in der Maria-Theresien-Straße. Banner rund um das Denkmal informierten über verschiedene Formen von Gewalt an Frauen und Mädchen und zeigten aktuelle Zahlen auf. Außerdem wurden Straßen der ganzen Stadt mit "Megaphonen" beklebt, die wiederum auf die Problematik hinwiesen und klare Forderungen zu einer Veränderung der Situation formulierten.

Wir gehen mit unserer Stimme in die Luft: In der Maria-Theresien-Straße ragt das mobile Denkmal schon von weitem sichtbar in die Luft. Ein großes "schönes" Frauengesicht scheint leicht und bunt aus dem Boden der Stadt zu wachsen. Die Beschriftung eröffnet den BetrachterInnen dann den traurigen Kontext und offenbart die harten Fakten zu Gewalt an Frauen und Mädchen. Das mobile Denkmal stammt von der Künstlerin Angela Zwettler.

Stolpersteine am Boden der Realität: Überall in Innsbruck, vor allem an Orten der Gewalt gegen Frauen, finden sich in den nächsten Tagen Bodensticker in Form von Megaphonen. Botschaften sollen Frauen wie Männer für das Thema sensibilisieren, ihre Wahrnehmung schärfen, um gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzutreten.




1. März: Transnationaler Migrant_innen-Streik 2014
in Tirol

Lampedusa vor unserer Haustüre: Abschiebungen über den Brenner stoppen!

Der Brenner. LKW-Lawinen, Urlauberstau an den Wochenenden, die Route zum ersehnten Gardasee-Urlaub, Outlet-Center... diese und ähnliche Assoziationen werden die meisten von uns mit dem Brenner verbinden. Doch für einige Menschen bedeutet der Brenner etwas ganz Anderes…das Ende ihrer Hoffnungen. Das Ende einer meist lebensgefährlichen Reise, die sie nur deshalb in Kauf genommen hatten, weil dies ihre einzige Chance auf Leben und Überleben war.

Um genau darauf aufmerksam zu machen versammelten sich am Samstag, 1. März über 50 Menschen - AktivistInnen der Initiative & Plattform Bleiberecht, UnterstützerInnen und sogar extra aus Wien Angereiste vom Refugee-Camp - zur Kundgebung "Flüchtlinge willkommen. Freiheit für Menschen, nicht nur für Waren" vor dem alten Zollhaus am Brenner und damit mit fast einem Fuß über der "unsichtbaren" Staatsgrenze. Um aufmerksam zu machen. Um aufzuzeigen.

Ist Lampedusa weit weg?
Immer wieder erreichen uns Bilder von Flüchtlingen, die im Mittelmeer ertrinken bei dem Versuch, in die abgeschotteten Länder der EU zu gelangen.
Mehr als 19.000 Menschen sind so in den letzten Jahren an den Außengrenzen der EU gestorben: ertrunken, erschossen, niedergeknüppelt, verhungert, erfroren,…

Lampedusa ist ganz nah!
Die Brenner-Grenze steht für Menschen ohne EU-BürgerInnenschaft nach wie vor. Und ist gerade heute ein Hauptschauplatz für Abschottung gegenüber MigrantInnen. Während Österreich erklärt hatte 500 Flüchtlinge aus dem umkämpften Syrien aufzunehmen, wurden 2013 allein 1153 Menschen syrischer Herkunft wieder aus Österreich "zurückgeschoben" - die meisten über die Grenze am Brenner.

Alleinreisende Männer und Familien werden in unmittelbarer Nähe zum Brenner unter prekärsten Bedingungen angehalten und haben bisher nicht einmal die Möglichkeit ihre wenigen noch verbliebenen Rechte gewahrt zu erhalten. Zugleich wurden in den letzten Monaten vor Innsbrucker Gerichten zahlreiche sogenannte "Schlepperprozesse" geführt, in denen die Einreise von mehr als 240 Flüchtlingen als Verbrechen abgehandelt wird. Und dieser Vorwurf der "Schlepperei" wird zunehmend auch gegen politische UnterstützerInnen von Flüchtlingen und Flüchtlinge selbst gewendet.

Zum 1. März
Der 1. März ist seit einigen Jahren der Tag des Transnationalen MigrantInnenstreiks. An diesem Tag machen Flüchtlinge und ZuwanderInnen darauf aufmerksam, dass sie in allen Bereichen ungleicher Behandlungen, fehlenden sozialen und politischen Rechten und Repression unterliegen.
Die Initiative Bleiberecht, die Plattform Bleiberecht, das Kunstkollektiv ARTerie und UnterstützerInnen nutzten den 1. März um über die Situation am Brenner, die Lage der ausgewiesenen und von "Rückschiebung" bedrohten Flüchtlinge zu informieren und deutlich zu machen, dass diese Verhältnisse Empörung und Veränderung verdienen.

Für Bewegungsfreiheit, für Bleiberecht und für gleiche Rechte!


www.plattform-bleiberecht.at/




Deutschkurse April bis Juli 2014

Unsere neuen Deutschkurse starten im April. Die Voranmeldung zu den Kursen ist ab 1. April 2014 möglich. Bei der Anmeldung bekommen Sie einen Termin für ein Einstufungsgespräch. Beim Einstufungsgespräch schauen wir, welcher Kurs fuer Sie passt. Leider haben wir nur sehr wenige Plätze. Daher können wir leider keinen Platz in einem Deutschkurs garantieren.
Nähere Informationen zu den kommenden Deutschkursen finden Sie hier.

Alle Angebote finden mit Kinderbetreuung statt.


Aktuelle Sportkurse

Auch im Frühling bietet Frauen aus allen Ländern in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Tirol und Yvonne von JaYoga einen Radkurs und einen Yogakurs für Frauen an.

Weitere Informationen hier


Sendeschwerpunkt Freirad 105.9: 10 Jahre "Frauen aus allen Ländern"

In der Woche von 28.10. bis 31.10. strahlte das Freie Radio Innsbruck "Freirad 105.9" vier Sondersendungen von und mit "Frauen aus allen Ländern" aus.
Alle Sendungen können nun online nachgehört werden.

Die erste Sendung ein Studiogespräch mit Leitungsteam von Frauen aus allen Ländern kann man über folgenden Link nachhören: Sendung 1

Im Rahmen der Mika-Netzwerktagung, die im März diesen Jahres im Haus der Begegnung stattfand, hielt Rubia Salgado (maiz, Linz) einen Vortrag zum Thema: "Das Sprechen und das hegemonial strukturierte Hören. Eine kritische Annäherung an das Thema Partizipation im Bereich Basisbildung und Deutsch als Zweitsprache in der Erwachsenenbildung."
Nachzuhören unter: Sendung 2

Der zweite Vortrag im Rahmen der Tagung wurde von Heidi Pichler (Peregrina, Wien) gehalten: "Partizipation im Bereich Deutsch als Zweitsprache und Basisbildung. Herausforderungen und Widersprüche". Nachzuhören unter: Sendung 3

In der letzten Sendung kommen Kursteilnehmerinnen und Mitarbeiterinnen von "Frauen aus allen Ländern" zu Wort: Sendung 4


Zerscht amol Deitsch lernen?

NA.

Im Zuge des Europäischen Tag der Sprachen am 26. September, unterstützt durch das BMBF - Bundesministerium für Bildung und Frauen und die EU – dieses Jahr unter dem Motto "Sprachenlernen schmeckt mir!" – machen Frauen aus allen Ländern darauf aufmerksam, dass Deutschlernen auch bitter schmecken kann: Um einen gesicherten Aufenthalt in Österreich zu erlangen, müssen die meisten Menschen, die nicht aus der EU kommen, innerhalb kurzer Zeit Deutschkenntnisse nachweisen. Für viele MigrantInnen bedeutet das psychischen Stress und existentielle Bedrohung. "Frauen aus allen Ländern" lehnt diesen Deutschlern-Zwang ab, weil
• lernen unter Zwang nicht funktioniert.
• es das Recht jeder Person ist, selbst zu entscheiden, was und wann sie lernt.

Wir fordern: Deutsch lernen muss freiwillig sein! Unsere langjährige Erfahrung im Angebot von Deutschkursen für Frauen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund zeigt, dass der Bedarf und die Nachfrage einerseits sehr groß sind, andererseits jedoch leider Druck und Zwang den Lernerfolg beeinträchtigen.
Deshalb werden Postkarten (siehe Anhang) mit einem provokanten Text auf der Vorderseite und einer Kurzinformation auf der Rückseite in ganz Innsbruck verteilt und aufgelegt, um auf den Deutschlern-Zwang für viele MigrantInnen und die hier geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.oesz.at/ets sowie unter http://zerschtamoldeitschlernen.jimdo.com/.

Für Fragen und Rückmeldungen stehen wir außerdem gerne zur Verfügung.


Postkarte




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